Google Ads Manager 2026: Verwaltungskonto (MCC) erstellen, Werbekonto anlegen, Business-Konto einrichten und Konten verknüpfen

Wer mehrere Google-Ads-Konten betreut oder professionell Werbung für Kunden schaltet, kommt an einem Manager-Konto kaum vorbei. Gleichzeitig suchen viele Unternehmer nur nach der Frage, wie sie überhaupt ein Google Ads Werbekonto erstellen oder ein Business-Konto einrichten. Die Begriffe sind verwirrend: Es gibt Einzelkonten, Manager-Konten, Kundenkonten, Zahlungsprofile und Zugriffsebenen, und beim Anlegen lassen sich einige Einstellungen später nicht mehr ändern. Dieser Ratgeber erklärt die Unterschiede, zeigt Schritt für Schritt, wie Sie 2026 ein Manager-Konto und ein Werbekonto erstellen, wie Sie Konten verknüpfen und worauf Sie bei Zahlungen und Berechtigungen achten sollten. Oberflächen und Bezeichnungen ändern sich gelegentlich, das Vorgehen bleibt aber im Kern gleich.

Was ist ein Google Ads Manager-Konto?

Ein Manager-Konto, früher als MCC bekannt (My Client Center), ist ein übergeordneter Zugang, mit dem Sie mehrere Google-Ads-Konten an einem Ort verwalten. Es enthält selbst keine Kampagnen, sondern dient als Dach. Mit einem Manager-Konto können Sie:

  • mehrere Kundenkonten mit einer Anmeldung öffnen und zwischen ihnen wechseln,
  • Leistungsberichte über alle Konten hinweg erstellen,
  • Einstellungen wie Zugriffsrechte und Benachrichtigungen zentral steuern,
  • Konten von Kunden einladen oder neue Kundenkonten direkt anlegen,
  • Kosten bündeln, wenn Sie die Abrechnung über das Manager-Konto laufen lassen.

Es ist nicht nur für Agenturen interessant. Auch Unternehmen mit mehreren Marken, Standorten oder Ländern profitieren davon, weil sie Struktur und Übersicht erhalten.

Schritte zum Manager-Konto

Unterschied: Werbekonto, Manager-Konto und Kundenkonto

Ein Werbekonto (Google Ads Konto) enthält Kampagnen, Anzeigengruppen, Anzeigen, Keywords, Budgets und Zahlungsinformationen. Ein Manager-Konto verwaltet mehrere dieser Konten. Ein Kundenkonto ist ein Werbekonto, das unter einem Manager-Konto hängt. Ein Konto kann mehrere Manager haben, und Manager-Konten lassen sich verschachteln, sodass zum Beispiel ein Konzern ein oberstes Konto und regionale Unterkonten führt.

MerkmalWerbekontoManager-Konto
Enthält KampagnenJaNein
Kann Konten verwaltenNeinJa
Eigene ZahlungseinstellungenJaOptional für Kundenkonten
Typischer NutzerUnternehmenAgentur oder Konzern
Direkt Anzeigen schaltenJaNein, nur in Kundenkonten

Google Ads Werbekonto erstellen

  1. Melden Sie sich mit einem Google-Konto an, das Sie dauerhaft kontrollieren. Für Unternehmen empfiehlt sich ein Konto mit Firmenadresse statt einer privaten Adresse.
  2. Rufen Sie ads.google.com auf und klicken Sie auf Jetzt starten.
  3. Wählen Sie Ihr Hauptziel, etwa mehr Anrufe, Website-Besuche oder Ladenbesuche. Wenn Sie den geführten Assistenten überspringen möchten, wählen Sie den Expertenmodus.
  4. Geben Sie Firmenname und Website ein.
  5. Erstellen Sie Ihre erste Kampagne mit Standort, Sprache, Budget und Anzeigentexten.
  6. Legen Sie Land der Rechnungsstellung, Zeitzone und Währung fest. Diese Angaben lassen sich nach dem Anlegen nicht mehr ändern, daher sorgfältig auswählen.
  7. Hinterlegen Sie das Zahlungsprofil, also die Zahlungsmethode und die Unternehmensdaten.
  8. Prüfen Sie die Zusammenfassung und starten Sie die Kampagne.

Tipp: Wenn Sie ein reines Werbekonto ohne Kampagne anlegen möchten, nutzen Sie im Assistenten die Option zum Überspringen der Kampagnenerstellung, um es später in Ruhe zu befüllen.

Manager-Konto erstellen

  1. Öffnen Sie die Seite für Manager-Konten von Google Ads und klicken Sie auf Manager-Konto erstellen.
  2. Vergeben Sie einen Kontonamen, der intern verständlich ist, etwa den Namen Ihrer Agentur.
  3. Wählen Sie, ob Sie es für sich selbst oder für Kunden nutzen.
  4. Legen Sie Land, Zeitzone und Währung fest.
  5. Bestätigen Sie die Angaben und öffnen Sie das neue Konto.

Das Manager-Konto ist kostenlos. Kosten entstehen erst, wenn in den verknüpften Werbekonten Anzeigen geschaltet werden.

Vergleich der Kontotypen

Konten verknüpfen: Einladung oder Neuanlage

Es gibt zwei Wege, Kundenkonten unter ein Manager-Konto zu bringen.

Bestehendes Konto einladen. Im Manager-Konto wählen Sie Konten, dann Unterkonten und Konto verknüpfen. Geben Sie die Kundennummer, eine zehnstellige Zahl, des vorhandenen Kontos ein und senden Sie die Einladung. Der Inhaber des Kontos muss die Anfrage in seinem Google-Ads-Konto bestätigen, in der Regel unter Zugriff und Sicherheit, Manager.

Neues Konto anlegen. Im selben Bereich wählen Sie Neues Konto erstellen und legen Land, Währung und Zeitzone fest. Das neue Kundenkonto gehört dann direkt zum Manager-Konto.

Wichtig: Wer ein Konto für einen Kunden anlegt, sollte klären, wem das Konto langfristig gehört. Viele Streitigkeiten entstehen, weil Agenturen Konten im eigenen Namen führen und der Kunde bei Vertragsende keinen Zugriff auf seine Daten hat. Besser ist es, dass der Kunde Inhaber bleibt und die Agentur per Einladung als Manager hinzugefügt wird.

Zugriffsrechte und Sicherheit

Google Ads kennt mehrere Zugriffsebenen: Administrator, Standard, Nur-Lesen und E-Mail-Zugriff. Vergeben Sie nur so viele Rechte wie nötig. Mitarbeiter, die nur Berichte brauchen, erhalten Nur-Lesen. Administratoren sollten möglichst wenige Personen sein. Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung für alle Google-Konten mit Zugriff und entfernen Sie Nutzer, die das Unternehmen verlassen. Teilen Sie niemals Passwörter, sondern laden Sie Personen über deren eigene E-Mail-Adressen ein. Das schützt Sie vor Datenverlust und macht Änderungen nachvollziehbar.

Zahlungen und Abrechnung

Es gibt zwei Abrechnungsmodelle. Bei der automatischen Zahlung belastet Google Ihre Karte oder Ihr Konto, sobald das Zahlungslimit erreicht ist oder die Abrechnung monatlich ansteht. Bei der manuellen Zahlung laden Sie vorab Guthaben auf. Für größere Werbetreibende gibt es die monatliche Rechnungsstellung auf Antrag und nach Bonitätsprüfung. Im Manager-Konto können Sie die Abrechnung bündeln, sodass alle Kundenkonten über ein gemeinsames Zahlungsprofil laufen. Das vereinfacht die Buchhaltung, setzt aber voraus, dass Sie die Kosten an Ihre Kunden weiterberechnen. In Deutschland kommt zu den Werbekosten die Umsatzsteuer hinzu. Hinterlegen Sie im Zahlungsprofil Ihre Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, damit die Rechnung korrekt ausgestellt wird. Prüfen Sie Rechnungen im Bereich Abrechnung, Dokumente.

ZahlungsartVorteilNachteil
AutomatischAnzeigen laufen ohne UnterbrechungKosten laufen unbemerkt weiter
ManuellVolle KostenkontrolleGefahr, dass Anzeigen stoppen
Monatliche RechnungPlanbar, gut für UnternehmenBonitätsprüfung nötig

Typische Fehler vermeiden

  • Konto mit einer privaten E-Mail eines Mitarbeiters anlegen, der später das Unternehmen verlässt.
  • Land, Währung oder Zeitzone falsch wählen, obwohl sie sich später nicht ändern lassen.
  • Mehrere Konten für dieselbe Firma anlegen, die sich überschneiden und gegeneinander bieten.
  • Kein Conversion-Tracking einrichten und blind Budget ausgeben.
  • Zu viele Administratoren einrichten und Zugriffsrechte nicht prüfen.
  • Auf Anzeigenrichtlinien nicht achten, wodurch Konten gesperrt werden können.
Checkliste vor dem Start

Wie viel kostet Google Ads?

Ein Konto zu erstellen ist kostenlos. Die Kosten richten sich nach dem Budget, das Sie festlegen, und nach den Klickpreisen im Auktionsverfahren. Je stärker der Wettbewerb um ein Keyword, desto höher der Preis pro Klick. Starten Sie mit einem kleinen Tagesbudget, beobachten Sie die Ergebnisse und skalieren Sie erst, wenn sich Anfragen oder Verkäufe rechnen. Hinweise zu Preisen in anderen Sprachräumen finden Sie auch in unserem Google-Ratgeber.

Aufbau einer sinnvollen Kontostruktur

Eine durchdachte Struktur spart später viel Arbeit. Überlegen Sie vor dem Anlegen, wie Ihr Unternehmen organisiert ist: nach Marken, Ländern, Produktlinien oder Kunden. Eine Agentur legt in der Regel pro Kunde ein eigenes Kundenkonto an und fasst diese in einem Manager-Konto zusammen. Ein internationales Unternehmen kann pro Land ein Konto führen, weil Währung und Zeitzone je Konto feststehen. Innerhalb eines Kontos gliedern Sie Kampagnen nach Zielen, etwa Suchkampagnen für Produkte, Performance-Max-Kampagnen für Shopping und Displaykampagnen für Remarketing. Vermeiden Sie ein Durcheinander aus Dutzenden kleiner Kampagnen mit winzigen Budgets, denn die automatische Optimierung braucht genug Daten, um zu lernen.

Benennen Sie Konten und Kampagnen einheitlich, zum Beispiel nach dem Schema Marke, Land, Ziel. Das erleichtert Berichte, Filter und die Einarbeitung neuer Kolleginnen und Kollegen. Dokumentieren Sie, wer welches Konto betreut, welche Budgets gelten und wann zuletzt Änderungen vorgenommen wurden. Wer mit vielen Konten arbeitet, nutzt im Manager-Konto zudem Labels, Regeln und automatische Benachrichtigungen, etwa wenn ein Budget fast aufgebraucht ist oder Anzeigen abgelehnt wurden.

SituationEmpfohlene StrukturGrund
Agentur mit vielen KundenEin Kundenkonto pro KundeKlare Zuordnung und Abrechnung
Unternehmen mit mehreren LändernEin Konto pro Währung oder LandWährung ist fest
Kleiner BetriebEin WerbekontoEinfachheit
Konzern mit RegionenVerschachtelte Manager-KontenÜbersicht und Rechte

Conversion-Tracking und Messung einrichten

Ohne Messung ist Werbung ein Blindflug. Richten Sie deshalb gleich nach dem Konto das Conversion-Tracking ein. Definieren Sie, was für Ihr Unternehmen ein Erfolg ist: ein Kauf, eine Kontaktanfrage, ein Anruf oder eine Terminbuchung. Im Konto legen Sie dazu Conversion-Aktionen an und binden das Google-Tag oder den Google Tag Manager auf Ihrer Website ein. Für Online-Shops lohnt sich zusätzlich die Übergabe von Warenkorbwerten, damit Sie den Umsatz im Verhältnis zu den Werbekosten sehen. In Europa gelten besondere Anforderungen an die Einwilligung: Setzen Sie ein Cookie-Banner mit korrekt konfiguriertem Einwilligungsmodus ein und informieren Sie in der Datenschutzerklärung über die Nutzung von Google-Diensten.

Verknüpfen Sie außerdem Google Analytics und, falls vorhanden, das Merchant Center. So fließen Daten zwischen den Systemen, und Sie können Zielgruppen für Remarketing aufbauen. Prüfen Sie nach der Einrichtung mit dem Tag-Assistenten, ob die Conversions wirklich ausgelöst werden. Erst wenn die Messung zuverlässig funktioniert, sollten Sie automatische Gebotsstrategien einsetzen, die sich an Conversions orientieren.

Anzeigenrichtlinien und Kontosperrungen

Google prüft Anzeigen und Websites anhand von Richtlinien. Verstöße, etwa irreführende Aussagen, nicht erlaubte Produkte oder fehlende Rechtsinformationen, führen zu abgelehnten Anzeigen und im Wiederholungsfall zur Kontosperrung. Achten Sie auf ein vollständiges Impressum, eine funktionierende Website und transparente Preisangaben. Wenn eine Anzeige abgelehnt wird, sehen Sie den Grund im Konto und können sie anpassen und erneut einreichen. Bei einer Kontosperrung nutzen Sie das Einspruchsformular und beschreiben sachlich, was Sie korrigiert haben. Vermeiden Sie es, nach einer Sperrung mehrere neue Konten anzulegen, um die Sperre zu umgehen: Das verstößt gegen die Regeln und führt zu dauerhaftem Ausschluss.

Datenschutz und rechtliche Hinweise in Deutschland

Wer in Deutschland oder der EU wirbt, muss Datenschutz und Wettbewerbsrecht beachten. Das gilt für die Website, auf die Anzeigen verweisen, und für die Daten, die Sie in Google Ads verwenden. Holen Sie die Einwilligung der Besucher für Tracking und Remarketing ein, bevor entsprechende Cookies gesetzt werden. Erwähnen Sie in der Datenschutzerklärung Google Ads, Conversion-Messung und Analytics. Schließen Sie, wo erforderlich, die Vereinbarungen zur Datenverarbeitung ab, die Google in den Kontoeinstellungen bereitstellt. Bei Kundenlisten für den Abgleich gilt: Laden Sie nur Daten hoch, für die eine wirksame Einwilligung vorliegt. Anzeigentexte müssen wahrheitsgemäß sein; Preisangaben und Werbeaussagen unterliegen dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb. Agenturen sollten mit Kunden einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung abschließen und regeln, wer für welche Daten verantwortlich ist. Im Zweifel lohnt sich eine kurze rechtliche Beratung.

Arbeiten im Team: Rollen und Abläufe

Je mehr Personen am Konto arbeiten, desto wichtiger sind klare Abläufe. Legen Sie fest, wer Budgets freigibt, wer Kampagnen erstellt und wer Berichte erhält. Nutzen Sie den Änderungsverlauf, um nachzuvollziehen, wer wann welche Einstellung angepasst hat, und planen Sie feste Termine für Auswertungen, zum Beispiel wöchentlich für Budget und Klickpreise und monatlich für Strategie und Tests. Erstellen Sie für Kunden verständliche Berichte mit den Kennzahlen, die für sie zählen: Anfragen, Umsatz und Kosten pro Ergebnis statt nur Klicks und Impressionen. Schulen Sie neue Teammitglieder zuerst mit einem Konto mit Nur-Lesen-Rechten, bevor sie Änderungen vornehmen dürfen. So sinkt das Risiko teurer Fehler wie versehentlich verdoppelter Budgets oder falscher Zielregionen.

Dokumentieren Sie ein einfaches Standardvorgehen für jeden neuen Kunden: Zugang einrichten, Ziele definieren, Tracking prüfen, Kampagnen aufsetzen, Test starten, nach zwei Wochen auswerten und optimieren. Eine solche Checkliste sorgt für gleichbleibende Qualität und erleichtert Vertretungen im Urlaub oder bei Krankheit.

Beispiel: Ein Handwerksbetrieb startet mit Google Ads

Ein Heizungsbauer aus Köln möchte mehr Aufträge für Wartung und Modernisierung gewinnen. Er legt ein Werbekonto mit einer Firmen-E-Mail an, wählt Deutschland als Land, Euro als Währung und die Zeitzone Mitteleuropa. Als Ziel nennt er Anrufe und Kontaktanfragen. Seine erste Suchkampagne richtet sich auf den Umkreis von dreißig Kilometern und enthält Keywords wie Heizung Wartung Köln und Notdienst Heizung. Er schaltet Anruferweiterungen, Standortinformationen und Sitelinks zu den wichtigsten Leistungen. Das Tagesbudget ist bewusst klein, damit er zwei Wochen lang testen kann.

Nach zwei Wochen wertet er aus: Welche Keywords brachten Anrufe, welche nur Klicks? Er pausiert teure Begriffe ohne Anfragen, schließt unpassende Suchbegriffe wie Heizung selber bauen aus und erhöht das Budget für die erfolgreichen Anzeigen. Ein Jahr später betreut er zwei weitere Standorte und legt ein Manager-Konto an, in dem die Kundenkonten zusammenlaufen. Mit einer externen Agentur teilt er den Zugriff per Einladung, statt Passwörter weiterzugeben. So behält er die Kontrolle über seine Daten, kann Berichte zentral abrufen und die Kosten jederzeit nachvollziehen.

SchrittAktionErgebnis
1Werbekonto mit Firmen-E-MailDauerhafter Zugriff
2Lokale SuchkampagneGezielte Anfragen
3Auswertung nach zwei WochenWeniger Streuverluste
4Manager-Konto bei WachstumÜbersicht über Standorte

Optimierung nach dem Start

Nach der Einrichtung beginnt die eigentliche Arbeit. Prüfen Sie wöchentlich den Suchbegriffsbericht und schließen Sie irrelevante Begriffe aus. Testen Sie mindestens zwei Anzeigentexte pro Anzeigengruppe und behalten Sie die bessere Variante. Nutzen Sie Anzeigenerweiterungen wie Sitelinks, Anrufe, Standort und Zusatzinformationen, um mehr Platz und Vertrauen zu gewinnen. Achten Sie auf die Qualität der Zielseite: Sie sollte schnell laden, auf Mobilgeräten gut funktionieren und genau das zeigen, was die Anzeige verspricht. Eine passende Zielseite verbessert den Qualitätsfaktor, senkt die Klickpreise und erhöht die Abschlussrate.

Setzen Sie automatische Gebotsstrategien erst ein, wenn genug Conversions vorliegen, in der Regel einige Dutzend pro Monat. Vor dem Wechsel sollten Sie die Kampagne einige Wochen beobachten und danach Änderungen nur schrittweise vornehmen, damit das System nicht ständig neu lernen muss. Planen Sie saisonale Schwankungen ein, etwa mehr Nachfrage nach Heizungswartung im Herbst. Kontrollieren Sie Budgets regelmäßig und lassen Sie sich per E-Mail warnen, wenn Kosten ungewöhnlich ansteigen oder Kampagnen eingeschränkt sind.

Zum Abschluss: Notieren Sie Ihre Erkenntnisse, damit Sie bei Änderungen nicht dieselben Fehler wiederholen. Ein einfaches Testprotokoll mit Datum, Hypothese und Ergebnis hilft Ihnen und Ihrem Team, aus jeder Kampagne zu lernen und die Werbekosten langfristig zu senken.

Wann ein Manager-Konto nicht nötig ist

Nicht jedes Unternehmen braucht ein Manager-Konto. Wer nur ein einziges Werbekonto betreibt und es selbst verwaltet, kommt ohne die zusätzliche Ebene gut aus. Ein Manager-Konto lohnt sich erst, wenn Sie mehrere Konten betreuen, Berichte bündeln wollen oder externe Dienstleister anbinden. Beachten Sie außerdem, dass sich Manager-Konten nicht für das direkte Schalten von Anzeigen eignen und dass jede zusätzliche Ebene auch zusätzlichen Verwaltungsaufwand bedeutet. Entscheiden Sie anhand Ihres tatsächlichen Bedarfs und erweitern Sie die Struktur erst, wenn sie wirklich gebraucht wird. So bleibt Ihre Werbekonto-Landschaft übersichtlich, kostengünstig und gut kontrollierbar, auch wenn Ihr Unternehmen wächst und weitere Standorte, Marken oder Märkte hinzukommen.

Prüfen Sie diese Entscheidung jährlich.

Häufige Fragen

Ist ein Manager-Konto kostenlos?

Ja. Kosten entstehen erst durch Werbung in den verknüpften Konten.

Kann ich Anzeigen direkt im Manager-Konto schalten?

Nein, Kampagnen laufen in Kundenkonten.

Wie viele Konten kann ich verwalten?

Ein Manager-Konto kann sehr viele Konten verwalten. Die genauen Grenzen finden Sie in der Hilfe.

Kann ich Währung oder Zeitzone nachträglich ändern?

Nein, beides lässt sich nach dem Anlegen nicht ändern. Sie müssen ein neues Konto erstellen.

Wem gehört das Konto?

Dem Inhaber des Kontos. Klären Sie das bei Agenturverträgen vorab.

Wie verknüpfe ich ein bestehendes Konto?

Mit der Kundennummer per Einladung aus dem Manager-Konto, die der Inhaber bestätigt.

Brauche ich eine Website?

Für die meisten Kampagnen ja. Sie ist auch für die Prüfung der Anzeigen wichtig.

Was sind Zugriffsebenen?

Administrator, Standard, Nur-Lesen und E-Mail-Zugriff.

Wie funktioniert die Rechnungsstellung?

Automatisch, manuell mit Guthaben oder monatlich auf Rechnung.

Wie sichere ich das Konto ab?

Mit Zwei-Faktor-Authentifizierung und eigenen Nutzerzugängen statt geteilter Passwörter.

Kann ich mehrere Manager-Konten haben?

Ja, auch verschachtelt, zum Beispiel für verschiedene Regionen.

Was tun bei Kontosperrung?

Ursache in den Richtlinienhinweisen prüfen und einen Einspruch über das Formular einreichen.

Fazit

Ein Google Ads Manager-Konto bringt Struktur in die Werbung, vor allem bei mehreren Konten. Legen Sie Land, Währung und Zeitzone mit Bedacht fest, vergeben Sie Rechte sparsam, sichern Sie die Anmeldung ab und klären Sie die Abrechnung vorab. Starten Sie klein, messen Sie Ergebnisse und bauen Sie Kampagnen schrittweise aus.

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